CORE RESEARCH AREAS
INSIGHTS INTO IBERIA – ESSAS OUTRAS VOZES
The personal dimension of this project is rooted in my long-standing engagement with the Iberian and Lusophone themes, shaped by several years spent living on the Iberian Peninsula, a period that profoundly influenced my life and played a decisive role in shaping my sense of identity. During those years, I developed a deep appreciation for both Spain and Portugal, despite the common tendency to view them in opposition or to privilege one over the other.
From the very first encounter, my fascination was immediate — a force to which I was powerless, and one to which, even today, after so many years, I can scarcely say “no”, an interest that has retained its freshness, intensity, and inner urgency over time. Out of this attraction emerged a desire to devote myself to the very core that permeates and shapes cultural, historical, and emotional landscapes and mentalities of Spain and Portugal. Much of this essence is underestimated or dismissed as mere folkloric ornament, yet it extends far beyond such simplifications. It endures in what we call identity: it acts throughout history, leaves traces, sparks debates, unites, divides, and enchants. And above all, it remains alive.
My work does not follow a strictly academic framework; rather, it takes the form of a cross‑disciplinary project that brings together artistic practice, observation, analysis, and literature. Its aim is to merge these elements into a coherent whole, allowing them to inform and enrich one another. This approach enables a broader and more nuanced exploration of cultural phenomena—one that moves beyond conventional methodologies and opens space for intuitive, experiential, and creative forms of understanding.
SACRED LANDSCAPES: CONTEMPORARY NARRATIVES
… … … … Stories of mysterium tremendum et fascinans… … … ..
SACRED LANDSCAPES: CONTEMPORARY NARRATIVES explores the space where the two worlds, the sacred and the ordinary, intersect, giving rise to hybrid mosaics.
Reportage, literary portraits, analysis — each attempts to capture the moment when the sacred and the profane slip into one another, revealing what is visible and what is still waiting to be named.
IDENTITY SPACES
… … … … Identity – the stories we carry, the rituals we repeat, and the names we choose or refuse. In these spaces, identity is shaped by what we remember, what we forget, and what we are still learning to claim. They hold the echoes of origin, belonging, of displacement, of personal history, of memory and place forming a quiet cartography of who we are becoming: landscapes drawn in gestures, languages, and geographies of memory. …. … … …

UPCOMING PROJECTS /IN BEARBEITUNG
- Zwischen flamenco und fado –
Über das Projekt Zwischen Flamenco & Fado habe ich lange nachgedacht. Die tiefe Verbundenheit, die ich gegenüber den iberischen Ländern empfinde, hat schon früh meine Schritte in eine Richtung geführt, die später — immer wieder, auch wenn mit Pausen — mein Leben begleitete. Mit Hilfe dieses Projekts wollte ich endlich jener Zuneigung und jener Flamme Ausdruck geben, die so lange in mir gebrannt hat. Liebe will brennen, Liebe will sich zeigen, Liebe will geteilt werden. Die Form ist unterschiedlich, der Kern ist derselbe. Hier also, in der Variation der Formen, das Projekt, mit dem mein iberisches Herz weitergeben möchte, was in ihm lebt. (aus der Danksagung)
DIE BEGLEITERINNEN – The Woman in Me. Stories of Womanhood
- Die Begleiterinnen. Eine Erzählung über Nähe, Kraft und Zärtlichkeit – und über jene in mir, die sich weigert, jemals abgeschlossen zu sein. Über all das, was Erfahrung, Verwundbarkeit und die Sehnsucht verkörpert, die eigene Weiblichkeit ganz zu leben. Und über die stille, beharrliche Frage, wer die „Frau in mir“ wirklich ist – die sichtbare, die verborgene, die werdende.
- As Marias de Iberia – Dem Projekt liegt eine Faszination zugrunde, die ich für die Marienfiguren auf der Iberischen Halbinsel empfunden habe. Sie waren so anders als die mitteleuropäischen: eher Prinzessinnen oder Königinnen — Königinnen, die zugleich zutraulich und nah wirkten. Immer geschmückt, immer gekleidet, mit einem wunderschönen, zutiefst weiblichen Ausdruck, selbst im Weinen und im Leiden. Wenn ich sie betrachtete, dachte ich immer: So möchte ich auch sein.
- Und Er zeigte mir die Stadt – Ausstellung/Reportage/. Die Inspiration für die Ausstellung Und Er zeigte mir die Stadt war das gleichnamige Buch. Sie entsteht aus der Erfahrung, eine Stadt nicht nur als geografischen Raum zu sehen, sondern als einen Ort der Offenbarung. Dies ist eine Fortsetzung des früheren Projekts der Künstlerin – „Die Städte meiner Tage“ – doch diesmal ist der Blick ein anderer: tiefer, innerer, stiller. Die Stadt wird hier zu einem Resonanzraum: zu einem Raum, in dem sich der Alltag mit dem Sakralen berührt, zu einem Raum, in dem Vielfalt kein Chaos ist, sondern ein vielstimmiges Gebet, zu einem Raum des Verlorenseins, der Einsamkeit, der Suche – und zu einem Raum der Begegnung: mit einem anderen Menschen, mit sich selbst, mit Gott. Die Stadt als Metapher des Lebens. Die Stadt als Ort, der ruft. Die Stadt als Licht, das manchmal nur für einen Augenblick sichtbar wird. Auf den Wegen durch Neapel, Paris, Berlin, Lissabon, Porto, Warschau und Lublin zeigt sich, wie sich in gewöhnlichen Fragmenten etwas Unsichtbares öffnet: eine Stille zwischen den Häusern, die Zerbrechlichkeit der Schritte, eine Nähe, die nur einmal existiert – hier und jetzt. Diese Ausstellung handelt von einer Stadt, die nicht nur ein Ort ist. Von einer Stadt, die Gebet ist. Von einer Stadt, die Beziehung ist. Von einer Stadt, die Offenbarung des Menschen in der Welt ist – seiner selbst und des Menschen neben ihm.